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In einem Monat wird die Kapazität des LNG-Terminals auf Krk verdoppelt

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Kann es den kroatischen Bedarf decken? Um keine kalten Winter zu haben und mangels billigem russischem Gas

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versuchen einige Länder dringend, vor dem Winter schwimmende Terminals zu errichten, mit denen sie Flüssiggas hauptsächlich aus den USA, aber auch aus anderen Quellen kaufen würden.

Im August beschloss die kroatische Regierung, weitere 180 Millionen Euro in den Ausbau der Kapazität des LNG-Terminals auf Krk zu investieren. Da war RTL -Reporter Boris Mišević, der mit dem Direktor von LNG Hrvatska, Hrvoj Krhen, sprach.

Die aktuelle Kapazität von 2,9 Milliarden Kubikmeter Gas wird in 6,1 Milliarden Kubikmeter umgerechnet. Ein kleinerer Teil des Geldes, 25 Mio. Euro, wird für die technischen Modifikationen des LNG-Terminals und 155 Mio. Euro für den Bau der Gaspipeline Zlobin Bosiljevo verwendet.

– In Bezug auf die Kapazitätserweiterung werden wir eine technologische Änderung am Schiff vornehmen, so dass wir ein zusätzliches Modul für die Regasifizierung installieren und auf diese Weise die Möglichkeit erhöhen, die Erdgasmenge in das System einzuspeisen – sagte Krhen.

Er fügte hinzu, dass es keine Probleme mit der Versorgung geben werde, dass das Terminal kontinuierlich Gas liefern werde und dass der Betrieb selbst innerhalb von 30 Tagen abgeschlossen sein werde.

Auf die Frage, ob sie Kroatien vollständig mit Gas versorgen können, falls die Lieferung von russischem Gas ausfällt, antwortet Krhen:

– Für das am 1. Oktober beginnende Gasjahr haben wir 31 Transportunternehmen angekündigt, was 2,7 Milliarden Kubikmetern Erdgas entspricht, die über das LNG-Terminal auf den Markt kommen werden. Wir glauben, dass dieses Gas mit inländischer Produktions- und Speicherkapazität für den heimischen Markt verfügbar sein wird.

– LNG kann zusammen mit Produktionskapazitäten und Speicherkapazitäten den Bedarf des Marktes an Erdgas decken – betonte er.

Auf die Frage, ob die Gefahr bestehe, dass die Mieter des Terminals woanders hinziehen und es nicht in Kroatien lande, sagte er, so etwas bestehe nicht.

– Wir haben sechs Kunden und alle diese Unternehmen sind auf dem Gebiet der Republik Kroatien tätig, und angesichts der seit Beginn des Betriebs gelieferten Mengen von über 3,2 Milliarden Kubikmetern ist der überwiegende Teil dieses Gases bisher in der im Hoheitsgebiet der Republik Kroatien geblieben, so Krhen.

Redaktion Wirtschaft
Bild: LNG Krk
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