Die kroatische Präsidentin hielt in Brüssel einen Vortrag anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der EU-Mitgliedschaft Kroatiens.

„Die Tatsache, dass wir Teil Europas, der weltweit größten Region der Freiheit, Prosperität und Chancen sind, war lange der Traum aller kroatischen Bürger und unser Plan seit dem Ende der 80er und Beginn der 90er Jahre“.

 Kolinda Grabar-Kitarović.

Bereits während des Krieges und der Friedensverhandlungen habe Kroatien daran gearbeitet, die Beitrittsvoraussetzung der Europäischen Union zu erfüllen.

„Ich war als Diplomatin und Ministerin Teil dieses Prozesses, den ich in den ersten paar Jahren leitete. Es war eine große Aufgabe, da wir wussten, dass unsere Transition viel vielschichtiger ist, als dies bei anderen EU-Mitgliedsstaaten der Fall war.“

Ebenso unterstrich sie abermals ihre These, dass Kroatien nicht als Teil des Balkans, bzw. West-Balkan bezeichnet werden solle, da Südosteuropa der zutreffendere Begriff sei.

„Es ist nicht so, dass ich den Begriff Balkan nicht in meiner Nachbarschaft haben möchte, allerdings möchte ich ihn nicht in meinem Haus haben“, kommentierte die kroatische Präsidentin.

Kosmo.at
Bild: zVg.

 

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