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FLIXBUS ÄUSSERT SICH ZUM PASSAGIER-FAUXPAS

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Anlässlich des Vorfalls, in dem fünf Passagiere an der Raststation vergessen wurden, wurde das Unternehmen Flixbus um ein Statement gebeten.

Vorgeschichte
Eine Reisegruppe, die von Wien nach Crkvenica in Kroatien reisen wollte, wurde auf einem Mini-Rastplatz vom Busfahrer vergessen. Während einer Pause dürfte der Busfahrer fünf Urlauber an der österreichisch-slowenischen Grenze vergessen haben. Die Zurückgebliebenen sollen versucht haben die Flixbus-Hotline zu erreichen um die Reise fortsetzen zu können, der Kontaktversuch verlief jedoch erfolglos. Die Gruppe musste zu Fuß zur Grenze zurück, von wo aus der nächte Bus nach Wien fuhr.

Für den größten Ärger sorgte aber das Gepäck, denn das blieb im anderen Bus, der Richtung Kroatien weiterfuhr. Der Schaden, inklusive Hotel-Storno, beläuft sich auf rund 1.000 Euro.

Statement des Pressesprechers

„Unsere Busflotte ist komplett digitalisiert. So können wir exakt nachvollziehen, wie lange die Standzeiten unserer Busse an bestimmten Orten waren. In diesem Fall hat der Bus fünf Minuten gehalten – wie vom Fahrer angekündigt. Um den regulären Fahrplan einzuhalten und Verspätungen zu vermeiden, kann leider nicht immer auf Fahrgäste gewartet werden, die nicht rechtzeitig zum Fahrzeug zurückkehren – auch aus Respekt den anderen Reisenden gegenüber. Die Verantwortung wieder pünktlich zur Weiterfahrt am Bus zu sein, liegt bei den Fahrgästen selbst. Das im Bus gefundene Gepäck konnte mittlerweile den Fahrgästen zugeordnet und an sie zurückgegeben werden.“

Fazit
Seitens des Busunternehmens soll der Busfahrer die Dauer der Pause angekündigt und diese auch eingehalten haben, das sei auch mit dem GPS-Gerät nachvollziehbar. Das Unternehmen sieht keine Schuld bei sich, da der Busfahrer gesetzlich nicht verpflichtet ist, die Passagiere zu zählen und sicherzugehen, ob sie in den Bus einsteigen.

Da die Fahrgäste selbst daran schuld sind, dass sie nicht rechtzeitig in den Bus eingestiegen sind, bleiben sie demnach auch auf den Kosten sitzen. Lediglich das Gepäck wurde ihnen kostenlos zurückgeschickt.

Kosmo.at
Bild: Flixbus
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