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Einigung über Agrokor erzielt

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Der vorläufige Gläubigerrat von Agrokor hat einstimmig eine vom Agrokor-Krisenmanagement vorgeschlagene Einigung angenommen.

Das Dokument wird nun dem Handelsgericht in Zagreb zur endgültigen Genehmigung vorgelegt.

Agrokors gröβte Gläubiger, die staatlichen Banken in Russland, Sberbank und VTB, sagten, sie seien mit der Einigung, die ihnen einen Anteil von 46,7 Prozent am neuen Agrokor – Konzern beschert, zufrieden.

Der Vertreter der Sberbank Sergej Volk äuβerte diesbezüglich folgendes: „Wir sind froh, dass wir diese Vereinbarung erreicht haben. Jeder ist glücklich und auch ein bisschen unglücklich. Aber dies ist ein Prozess, in dem wir viele interessierte Parteien hatten, es war sehr komplex, und ich denke, wir sind fertig, und dann ist der nächste Schritt, wie Marica sagte, die Umsetzung, wir müssen sicherstellen, dass dies richtig gemacht wird.”

Allerdings waren nicht alle Lieferanten mit dem Deal zufrieden.

Die kroatische Adris-Gruppe glaubt, dass die Einigung weder gerecht noch fair sei. Aus ihrer Reihe hieβ es, die Zukunft werde zeigen, ob das endgültige Abkommen mit den nationalen Interessen Kroatiens vereinbar sei.

In der Zwischenzeit haben Präsidentin Kolinda Grabar- Kitarović und Premier Andrej Plenković ihre Zufriedenheit mit der Einigung zum Abschluss der Verhandlungen zum Ausdruck gebracht.

Eine von der Präsidentin veröffentlichte Erklärung sagte, sie sei erfreut, dass eine große Wirtschaftskrise abgewendet worden sei.

Premier Plenković sagte: Dies zeigt, dass der gesamte Rahmen für – das Gesetz über Unternehmen von strategischer Bedeutung -, das im April letzten Jahres von der Regierung und der herrschenden Mehrheit verabschiedet wurde, Gläubigern erlaubte, innerhalb eines äußerst komplexen Umstrukturierungsprozesses eine Einigung zu erzielen. Meiner Meinung nach wurde ein wirtschaftlicher und finanzieller Zusammenbruch des Landes verhindert. Auch konnten dadurch Arbeitsplätze gesichert werden und die Geschäftstätigkeit von Agrokor fortgesetzt werden.”

Derweil kündigte der Premier auch an, dass die Mehrwertsteuer ab dem 1. Januar 2019 von derzeit 25 Prozent auf 24 Prozent gesenkt werden soll.

Glas Hrvastke/
Bild: Dalmatinka Media
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