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Einigung mit Slowenien über Güterverkehr

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Das kroatische Verkehrsministerium gab bekannt, dass mit dem zuständigen slowenischen Ministerium eine Einigung über den Güterverkehr an den Grenzübergängen zu Slowenien erzielt wurde. Die Änderungen werden ab dem 1. August in Kraft treten.

Das slowenische Verkehrsministerium hatte am 1. Juni eine Verordnung verabschiedet, die den Güterverkehr an bestimmten Grenzübergängen zu Kroatien einschränkte, was zu erheblichen Verzögerungen für Transportfahrzeuge auf beiden Seiten der Grenze führte. Aus diesem Grunde wurde eine Reihe von Sitzungen auf hoher Ebene einberufen, um eine Einigung über den Güterverkehr an den Grenzübergängen zu finden.

Die Einigung sieht vor, dass LKWs über 7, 5 Tonnen die Grenzübergänge Rupa und Pasjak benützen dürfen, die ausschließlich in der Gespanschaft Istrien, Primorje-Gorski Kotar, Lika-Senj und Dalmatien – Zadar, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien und Dubrovnik-Neretva registriert sind.

Die Grenzübergänge Dubrava Križovljanska, Trnovec und Mursko Središće können LKWs über 7, 5 Tonnen nur benutzen, wenn sie in der Gespanschaft Međimurje und in Gespanschaft Varaždin registriert sind, während die Grenzübergänge Lupinjak und Razvor ausschließlich von LKWs genutzt werden können, wenn sie in der Gespanschaft Krapina-Zagorje registriert sind.

Auf der letzten Sitzung am Donnerstag wurde auch beschlossen, eine gemeinsame Kommission einzusetzen, die an der weiteren Verbesserung und Weiterentwicklung der Verkehrskooperation zwischen Kroatien und Slowenien arbeiten soll. Die Zwei-Parteien-Kommission wird Ende August mit ihrer Arbeit beginnen. Eine der wichtigsten Aufgaben wird die Lösung von Transitkorridoren und anderen offenen Fragen im Zusammenhang mit einer verstärkten Zusammenarbeit an den Grenzübergängen sein.

Im Fokus der Gespräche war heute auch der Bau einer Brücke am Grenzübergang Kaštel – Dragonja. Bei diesem Projekt wären Kroatien und Slowenien beiderseitig beteiligt und würden die Kosten zu gleichen Teilen aufteilen. Der Wert des Bauprojektes beläuft sich auf fünf Millionen Kuna.

Glas Hrvastke/
Bild: Eurotransport
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