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Ein neues Schiff für die Ausbildung

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Das erste Schiff der Fakultät für Meereskunde in Split wurde auf der Marinewerft Marina Vinica umgebaut, und jetzt für Trainings- und Schülerübungen genutzt. Die Arbeit am Bootsdesign dauerte acht Monate und ein großer Teil der Arbeiten wurde von Luka Mudron, einem Assistenten der Fakultät, ausgeführt. Mudron hat nach seinem Abschluss an der Fakultät für Maschinenbau und Schiffsarchitektur in Zagreb an der Fakultät für Meereskunde in Split seine Tätigkeit aufgenommen. Fast jedes Wochenende, volle acht Monate, kam er in seine Heimat nach Murter und arbeitete an dem Schiff.

“Vor etwa einem Jahr haben wir dieses Schiff in Plovput auf dem Trockendog gesehen. Das Boot war ohne  Motor und die Ausrüstung in schlechtem Zustand, aber es stach uns direkt in die Augen. In Plovput hatten sie keine Ahnung, was sie damit anfangen sollten. Es war in der Tat das stillgelegte Schiff des Hafenkatitäns von Split und im Februar gab es das Ministerium für Meer, Verkehr und Infrastruktur an die Fakultät weiter. Sofort überführten wir das Boot zur Marina Vinica nach Murter und begangen mit der Arbeit – sagte Mudronja, Rumpf, Elektrizität und am Antriebssystem wurde gearbeitet. Nur wenige hatten wirklich Erfahrungen mit diesen Arbeiten.

“Es ist ein Schiff, das für sechs Schüler geeignet ist und täglich genutzt werden soll. Es hat einen kleinen Motor mit niedrigen Verbrauch und alles wurde so gestaltet, das es einfach zu warten ist. Denn dies ist sehr wichtig für die regelmäßige Nutzung eines Schiffes, denn wenn es viele Mittel verschwenden würde, gäbe es kein Geld und kein Training. Somit kann dieses Schiff den Schülern täglich zum Manövrieren, zur Schiffsführung oder zum Erwerb von Flottenfähigkeiten dienen. Hauptsächlich für Studenten der ersten drei Jahre, aber auch für die Schüler des vierten und fünften Schuljahres. Insgesamt gibt es etwa dreihundert Schüler, was bedeutet, dass jeder 50 Tage lang eine bestimmte Praxis durchlaufen kann. Sagte Mudronja.

Er fügt hinzu, dass die Schüler zwei Tage lang auf zwei großen Schiffen studieren, die dem Ministerium für Meer, Verkehr und Infrastruktur sowie dem Ministerium für Wissenschaft und Bildung gehören. Die Gesamtkosten für den Wiederaufbau des Schiffes für die zukünftigen Seeleute beliefen sich auf 120 000 Kuna.

N. Rieger

Bild: Pomorac

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