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Ein Badetag am Strand mit der ganzen Familie

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Meine persönliche Empfehlung für einen tollen Badetag am Strand mit der ganzen Familie.

Wenn man sich morgens bei der Tagesplanung für einen Strandtag entscheidet, sollte man genau überlegen, was man eigentlich dafür alles braucht – damit nicht schon die Planung und dann der Tag in einem Chaos endet, die Erfahrung habe ich leider auch schon gemacht.

Als erstes sollte man sich vorher genau darüber informieren, zu welcher Art von Strand man fährt und was dieser bietet. Es gibt Kiesstrände, Sandstände und manche Orte haben eher Betonplatten, wo der Einstieg für kleinere Kinder schwierig sein könnte. Jeder Strand hat seine Vor- und Nachteile, wir persönlich bevorzugen immer einen Strand,der vorne Kies hat und im Wasser Sand zu finden ist, da unsere Kinder jetzt auch schon etwas älter sind. Dort kann die Große tauchen, Muscheln entdecken oder sogar (auch schon gefundene Utensilien, wie Geld, Uhren usw.) aus dem Wasser fischen, die Mittlere Ihre Schwimmübungen machen und der Kleine Wege mit Steinen ins Wasser bauen kann. Sandstrände sind toll für die kleineren Kinder, der Sand ist weich und die Füßchen ohne Schuhe können sich frei bewegen. Leider findet man dann doch noch manchmal zwei Wochen nach dem Urlaub den Sand im Auto, da dieser sich überall verteilt.

Wenn die kleinen Füße am Sandstrand eventuell gar keine Schuhe benötigen, dann würde ich diese aber auf jedenfall an einem Kiesstrand empfehlen. Wir haben es mit den Wasserschuhen mit der leichten Gummisohle ausprobiert, waren aber nie so richtig zufrieden, da man beim Laufen trotzdem die Steine spürt und auch nicht vor den Stacheln der Seeigeln geschützt ist. Wir verwenden immer die sogenannten Gartenschuhe (Clogs/Crogs). Sie sind schön leicht, bequem, damit kann man schwimmen und man ist geschützt.

Als Nächstes sollte man, auch wenn man gerade gefrühstückt hat, Lunchpakete einpacken, vielleicht noch ein paar Brote, ein bischen Obst, ein paar Knabbereien. Kinder haben ständig „Hunger“, wir Eltern würden eher sagen Appetit. Natürlich dürfen auch die Getränke nicht fehlen, und diese müssen bei den Temperaturen ausreichend vorhanden sein. Dies alles in eine Kühlbox gepackt (ich empfehle eine feste aus Plastik mit großen Kühlakkus) und es wird keiner verhungern.

Man sollte ausreichend Sonnenschutzcreme mitnehmen und diese auch verwenden nicht nur die Kinder sondern auch für Erwachsene ist es empfehlenswert, damit man dem Sonnenbrand aus dem Weg gehen kann. In der Mittagszeit ist die Sonne doch schon recht stark und man ist in solchen Sachen doch schon manchmal leichtsinnig. Also schön eincremen! Für den Kopf sind bei Kindern dann auch Hüte oder Cappys ein Muss. Man sollte auch immer etwas leichtes zum Wechseln als Oberteil mitnehmen, wie ein helles T-Shirt oder ein Strandkleid zum drüber ziehen.

Hat man noch Pamperskinder dabei, sollte man an genügend Vorrat denken und diese in die Tasche packen, am besten geeignet sind die Schwimmwindeln, die bei Wasser sich nicht so aufplustern und irgendwann platzen. Diese gibt es eigentlich überall in einem Drogeriemarkt in Kroatien zu kaufen. Wichtig sind dabei auch noch Feuchttücher!

Auch Strandtücher sind wichtig, am besten nimmt man welche dann doch etwas größer sind und man sollten auch lieber 1 oder 2 mehr mitnehmen als man annimmt zu benötigen. Gerade bei Kindern, die kommen ständig aus dem Wasser raus setzen sich auf das Handtuch, und es besteht gar keine Möglichkeit diese dann zwischendurch wieder zu trocknen um dann am Ende des Strandtages die Kinder abzutrocknen.

Es ist sinnvoll sich auch damit auseinander zu setzen ob man einen Sonnenschirm mitnimmt oder auch eine Strandmuschel. Ich würde es je nach alter entscheiden, aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Strandmuschel gut für ganz kleine Kinder ist, aber für die größeren, da diese mehr Bewegungsfreiraum brauchen bevorzuge ich lieber einen oder zwei Sonnenschirme, die sehr handlich zu transportieren sind und auch für ausreichend Schatten sorgen.

Ich werde es niiiieee vergessen, als wir mit unseren Kindern zum Strand wollten und natürlich alle 3 Kinder etwas fürs Wasser (Luftmatratze, Schwimmflügel, Ball, aufblasbare Schwimmreifen und dann auch noch Tiere die man mit Luft füllen kann) mit zum Strand nehmen wollten. Das mitnehmen war ja kein Problem, doch wer pustet die ganzen Sachen jetzt auf, natürlich Mama und Papa, naja nach gefühlten 3 Stunden waren wir fertig, dabei haben wir gemerkt, dass wir doch lieber eine klein Pumpe mit Akku hätten mitnehmen sollen. Seitdem vergessen wir diese in unserer Strandtasche nicht mehr. Die Dinge die man mit ins Wasser nehmen kann, sowie auch eventuell ein Schnorchelset, können auch alle vor Ort besorgt und für günstiges Geld gekauft werden. Also vor der Urlaubsreise eine Überlegung Wert ob man diese Sachen in ein sowieso schon voll gepacktes Familienauto verstaut.

Also bei uns heisst es dann immer wir packen unsere Strandtasche und nehmen …..mit.

-Kühltasche mit Kühlakkus und Essen und Trinken,
-Sonnencreme,
-Handtücher (davon ausreichen),
-Strandmuschel und/oder Sonnenschirm
-Schwimmbedarf, wie zum Beispiel Luftmatratze, Schwimmflügel oder Schnorchelset
-Pumpe mit Akku
-Babybedarf /Pampers/Schwimmwindeln mit Feuchttüchern

Die Strandkleidung, sowie den Hut oder das Capy und die Schuhe haben wir schon an.

Dies war ein Einblick in unsere Planung für einen Strandtag mit der ganzen Familie.

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