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Das größte Problem an der Pelješko-Brücke sind die Toiletten

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Zwölf Tage nach ihrer Verkehrsfreigabe kann man mit Sicherheit sagen, dass die Fahrer die Pelješki-Brücke sehr gut angenommen haben. Nach Angaben der kroatischen Straßen haben bis gestern um 12 Uhr 176.200 Fahrzeuge in beide Richtungen durchgefahren. Allein am Dienstag waren  es 6.498 Fahrzeuge.

Die meisten Fahrzeuge überqueren die Brücke am Wochenende. So passierten gestern 18.400 Fahrzeuge und am vergangenen Sonntag 18.076 Fahrzeuge. Der Verkehr ist während der Woche etwas geringer. Je nach Tag bewegt sich die Zahl der Fahrzeuge, die die Brücke überqueren, zwischen 12.000 und 16.000. Gleichzeitig brach der Verkehr am Grenzübergang bei der Aus- und Einreise nach Kroatien bei Neum drastisch ein. Schätzungen zufolge bis zu 70 Prozent im Vergleich zu der Zeit, bevor die Brücke existierte!

In den ersten Tagen nach der Eröffnung wollten alle dieses Wunder sehen, und trotz des Verbots machten sich die Neugierigen zu Fuß auf den Weg über die Brücke,

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und im längsten Debeli Brijeg-Tunnel konnte man auch Radfahrer erwischen. All dies wurde von Kameras aufgezeichnet, die entlang der Brücke und der Route der Pelješac-Straße aufgestellt wurden, und das Bild wird 24 Stunden am Tag auf der Videowand des Verkehrsleitzentrums in Zaradež ausgestrahlt, schreibt Jutarnji list.

Hrvatske cesta betont, dass die Zahl der Fußgänger auf der Brücke und der Radfahrer, die durch den Tunnel fahren, in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen ist. Die Appelle der Polizei und der kroatischen Straßen, die die Menschen aufforderten, die Verkehrsregeln nicht zu brechen, trugen jedoch Früchte.

Bisher gab es auf der Brücke und der neuen Straße Pelješka keine Verkehrsunfälle, aber es wurden mehrere Verkehrsverstöße registriert. Es geht hauptsächlich darum, das Tempolimit zu brechen oder mit hoher Geschwindigkeit über die volle Linie auf der Straße von Pelješac zu überholen. Bisher hat die Polizei die kroatische Straße fünfmal gebeten, das Filmmaterial freizugeben, um rücksichtslose Fahrer zu fangen.

Außerdem versuchte ein Lastwagen, in der Nähe der Brücke zu wenden, und riss die Metallpfeiler um, und am Rastplatz Komarna machte ein Passagier mit einer Drohne Fotos von der Brücke aus der Luft und verdiente sich eine Geldstrafe von der Polizei. Um die Brücke nämlich mit einer Drohne aufzunehmen, braucht man eine Genehmigung, da die Brücke noch als unfertiges Bauobjekt bewirtschaftet wird, also ist nach den Regeln der Staatlichen Geodätischen Verwaltung für Luftaufnahmen eine Genehmigung erforderlich. In Hrvatski cesta weisen sie darauf hin, dass sie hervorragend mit der Polizei und den Wachen der Straßengesellschaft von Dubrovnik zusammenarbeiten, die sie mit der Überwachung des Zustands der Brücke und der Straße beauftragt haben, da sie keine eigenen Wachen haben.

Das größte Problem an der Brücke war bisher die Sauberkeit der Toiletten am Rastplatz Komarna und des Rastplatzes selbst. In den ersten Tagen nach der Eröffnung war die Toilette in einem desolaten Zustand. Die Rastplätze, wie die Brücke und die Straße, werden von kroatischen Straßen verwaltet, die keinen Service zur Instandhaltung der Rastplätze haben.

Das Problem wurde vorübergehend gelöst, indem Reinigungskräfte der Straßengesellschaft Dubrovnik eingestellt wurden, die jetzt ständig vor Ort sind. Langfristig ließe sich aber das schmerzloseste Problem lösen, indem man dem Rastplatz eine Konzession gibt. Dann würde sich der Konzessionär um die Sauberkeit des Rastplatzes kümmern, und es wäre gut, wenn er eine gastronomische Einrichtung bauen dürfte, denn daran mangelt es den Rastplätzen auf beiden Seiten der Brücke definitiv.

Redaktion Service
Bild: YouTube Screenshot
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