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AUTOBAHNGEBÜHREN: SO WIRD DIE FAHRT ANS MEER KEIN TEURER SPASS

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Sehen Sie rechtzeitig vor der Sommersaison einen Überblick über die Autobahnpreise in unserer Nachbarschaft und in Urlaubsländern wie Italien, Kroatien und Slowenien.

Unabhängig davon, ob Sie eine Vignette haben oder nur eine einmalige Autobahngebühr zahlen: Jede Reise durch Europa kostet Geld. Während man in Österreich schon lange eine Vignette kaufen muss, die es in verschiedenen Versionen und zu verschiedenen Preisen gibt (für 10 Tage, 2 Monate oder ein ganzes Jahr), und im benachbarten Slowenien dieselbe Situation herrscht, besteht in Kroatien noch immer das Prinzip, dass man die Gebühr direkt nach der Fahrt an den Zahlstellen entrichtet.

Italien
Bei unserem südlichen Nachbarn, dessen Küste noch immer für viele Touristen aus Österreich sehr attraktiv ist, gibt es insgesamt 80 Autobahnen, die man beim Verlassen der Route bezahlen muss. Solange Sie sich in den nördlichen Regionen Italiens bewegen, werden Ihnen keine großen Kosten entstehen. Fahren Sie aber nach Bari (1.030 km) ganz im Süden des Landes, so zahlen Sie bis Rom bereits 38,69 Euro, und weiter nach Bari noch einmal 52,79 Euro. Diese Preise sind ab dem Grenzübergang in Arnoldstein gerechnet. Für die Strecken in die beliebten Urlaubsorte im Norden wie Bibione, Caorle, Jesolo oder Grado bewegen sich die Preise zwischen 11.40 und 14.70 Euro.

Slowenien
Vor einigen Jahren hat die slowenische Regierung entschieden, die Zahlstellen für die Autobahngebühr abzuschaffen und stattdessen ein Vignettensystem einzuführen. Unabhängig davon, ob sie ins slowenische Küstengebiet fahren oder nach Kroatien weiterreisen, ist eine Vignette verpflichtend und kostet für ein Fahrzeug der B-Kategorie für 7 Tage 15 Euro, für einen Monat 30 Euro und für das ganze Jahr 110 Euro. Vergessen Sie bloß nicht, an der Grenze eine Vignette zu kaufen. Denn Slowenien ist nicht nur für seine Verkehrskontrollen bekannt, sondern auch für Strafen zwischen 300 und 800 Euro.

Kroatien
In Kroatien erwarten sie einige der neuesten und modernsten Autobahnen Europas, aber auch ziemlich saftige Preise, vor allem, wenn Sie Ziele an der südlichen Adria ansteuern. Logisch: Während Sie im Norden des Landes aufgrund der relativ geringen Streckenlängen erheblich weniger zahlen (von der Grenze bis nach Poreč z.B. 6 Euro), müssen sie für den Weg nach Dubrovnik ca. 35 Euro einrechnen…

Vielen Dank an die Kollegen von Kosmo.at
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