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Der Attentäter von Zagreb

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Ein Beitrag unserer Kollegen von Kosmo.at

In Zagreb wurde am Montag ein Polizist vor dem Regierungsgebäude angeschossen.

Der Schütze Danijel B., ein 22-jähriger Zagreber, verübte gleich nach der Flucht vom Tatort Selbstmord. Wie nun Medien am Balkan berichten, dürfte der Täter kranke Phantasien gehabt haben. “Er hörte die Musik vom ultranationalistischen Sänger Marko Perković Thompson, aber ebenso diejenige von Miroslav Škoro und Mate Mišo Kovač. Er träumte davon, eines Tages Serben zu töten”, berichtet die Tageszeitung Blic in Serbien.

Videos von Waffen auf Facebook
Das ergibt sich aus einer Recherche seines Facebook-Profils, auf welchem nicht nur nationalistische Musik eine Rolle spielte. Ebenso teilte er Videos von Testungen verschiedener Maschinenpistolen. “Irgendwann werde ich Teil davon sein, irgendwann werde ich die Serben einfach abknallen”, schrieb er auf Facebook und kündigte damit seine späteren Taten an.

“Netter Junge”
Laut einem Bericht des kroatischen Newsportals Index.hr lebte der Junge in Kutina und ist ein Kind von einem Kriegsveteranen. Die Kalashnjikov-Waffe, die er gestern in Zagreb verwendet hat, dürfte Eigentum seines Vaters sein. Die Nachbarn zeigten sich verwundert über die Geschehnisse und lobten den Jungen im kroatischen Fernsehen als “nett” und “hilfsbereit”.

“Immer höflich, immer gut gelaunt, ich kann nur Positives sagen”, sagte die Nachbarin der Familie für das kroatische Fernsehen HRT.

www.kosmo.at/Kroatien-Nachrichten.de
Bild: Facebook

 

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