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Starker Rückgang des kroatischen Obst- und Gemüseanbaus

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Nach Angaben des staatlichen Amtes für Statistik ist der Anbau von Mandarinen in Kroatien im Jahr 2017 gegenüber zum Vorjahr um 64 Prozent zurückgegangen.

Der Rückgang des Anbaus von Mandarinen im letzten Jahr markierte den niedrigsten Stand seit 2006. Der Anbau lag nach vorläufigen Studien 2017 bei knapp über 19.000 Tonnen. Grund für den Rückgang war hauptsächlich auf schlechte Wetterbedingungen wie Frost und Trockenheit zurückzuführen.

Aber leider war dies nicht das einzige landwirtschaftliches Erzeugnis, das in Kroatien angebaut wurde und einen deutlichen Ertragsrückgang verzeichnete. Birnen sind um 30 Prozent, Pflaumen um 13 Prozent, Erdbeeren um 5 Prozent, Feigen um 21 Prozent und Oliven um mehr als 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

Die kroatische Weinindustrie, die auf den Weltmärkten immer mehr an Bedeutung gewinnt, verzeichnete ebenfalls einen Rückgang der Traubenerträge um fast 6 Prozent.

Gemüse war im letzten Jahr ebenfalls betroffen. Der Anbau von Blumenkohl und Brokkoli ist um 38 Prozent, Kohl um mehr als 6 Prozent zurückgegangen; während Zwiebeln, Knoblauch und Karotten alle um rund ein Viertel über 2016 waren.

Eine der wenigen Ernten, die in Kroatien einen Anstieg der Produktion erlebte, waren Äpfel, die um mehr als 25 Prozent anstiegen. Bei den Äpfeln war vor allem eine intensivere und speziell auf Obstbäume ausgerichteter Anbau der Grund für die höheren Erträge.

Dies ist auch beim Anbau von Pfirsichen und Nektarinen festzustellen, der fast um 54 Prozent angestiegen ist. Gleichzeitig erlebte der Anbau von Walnüsse, mit fast drei Viertel mehr als im Vorjahr, den größten Anstieg. (NR)

Glas Hrvastke/
Bild: Dalmatinka Media
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