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Mobbing einer freien Mitarbeiterin

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Ein Beitrag unserer freien Mitarbeiterin Moni Losem.

Leider müsst ihr in der nächsten Zeit auf Berichte über Kroatiens Fauna und Flora auf meiner Seite und in vielen Gruppen über Kroatien verzichten. Denn seit heute darf ich keine Artikel mehr auf Facebook teilen. Aber wie kam es dazu?

Kroatien Nachrichten, für die ich ebenfalls über allerlei aus der Natur berichte, hat einen Artikel veröffentlicht, in dem öffentlich dazu aufgerufen wurde, eine Petition zu fälschen. Bei dieser kroatischen Petition kann man nur teilnehmen, wenn man eine kroatische OIB hat und diese auch eingibt. Die Bloggerin hat nun vorgeschlagen, sich mit einer erfundenen Nummer zu registrieren, um eine Stimme abgeben zu können. Der Aufruf zum Fälschen von Nummern wurde von Kroatien-Nachrichten öffentlich bemängelt, da es sich um einen Aufruf zu einem Petitions-Betrug handelt.

In diesem Artikel wurde eine andere Bloggerin namentlich erwähnt, die die Petition erstmals veröffentlicht hat – allerdings nur die Petition und ohne Hintergedanken. Dazu muss ich sagen, dass ich Marija K. aus verschiedenen Gruppen kenne, wo sie über Land und Leute und vor allem über die Insel Krk berichtet.

Diesen Artikel habe ich auf meiner Seite Kroatiens Fauna und Flora geteilt, und ich stehe auch immer noch dazu. Es wird in allen Medien über Kroatien hergezogen, dass hier Korruption und Wahlbetrug gang und gäbe sind. Doch hier, auf dieser deutschen Seite, wird ganz offen zu einem Petitionsbetrug aufgerufen. Und dagegen wehre ich mich, weil das den echten Naturschutz ad absurdum führt. Abgesehen von den Folgen, die so eine Aktion für die Aufruferin und die Unterschreibenden aber auch für zukünftige Petitionen haben kann, sollte man die Arbeit von tausenden Freiwilligen respektieren und nicht zunichtemachen. Von eventuellen Regressansprüchen des „geschädigten“ Unternehmens ganz abgesehen.

Heute Morgen hat mich Frau Marija K., eben die namentlich erwähnte zweite Bloggerin, bei Facebook sperren lassen, sodass ich nirgendwo etwas posten, schreiben oder teilen kann. Ich werde für einen Artikel verantwortlich gemacht, den ich nicht geschrieben habe, den ich allerdings geteilt habe. Sie wirft mir vor, dass ich Unwahrheiten über sie verbreite. Das stimmt aber nicht, denn ich habe nur Stellung zu diesem Aufruf zum Betrug in einem Blog genommen. Ich habe mit keinem Wort negativ über sie berichtet. Als „Rache“ wurde ich nun bei FB gemeldet. Und ich bekam von ihr die Aufforderung, den Artikel zu ändern. Da ich keinerlei Befugnisse dazu habe, konnte ich ihren Wunsch nur weiter leiten, was ich auch getan habe.

Alle, die sich offiziell an der Petition beteiligen wollen, sollen das auf jeden Fall tun. Alles andere ist falsch verstandenes Engagement und kann nach hinten los gehen.

 

Ein Beitrag von Moni Losem
Bild: zVg.
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