Bürgermeister von Tisno Ivan Klarin sagt, dass die Region Sibenik-Knin in der Anzahl der zuständigen Hafenbehörden weit zurück sei. In seiner Erklärung an die Öffentlichkeit sagt er:

“Vor einigen Jahren habe ich eine Initiative zur Gründung mehrerer Hafenbehörden in der Gespanschaft Šibenik-Knin ins Leben gerufen. Zu dieser Zeit konnte die Bezirksversammlung die Argumente nicht verstehen, die alle nur unqualifiziert und nicht als gerechtfertigt angesehen wurden.

Gemeinden und Städte in der Gespannschaft  können nicht über qualitativ hochwertige maritime Angebote verfügen, insbesondere kommunale Liegeplätze, was zu Einbrüchen im nautischen Tourismus Sektor führte.

Neben der Unfähigkeit Anlegeplätze ohne Konzessionen  samt Schiff zu beschlagnahmen, werden diese nach wie vor geduldet und es wird nichts dagegen getan. Allein die private Verankerung von Bojen im Hafenbecken nimmt immer mehr über Hand, vor allem durch deutsche Charterunternehmen.

Ich schlage vor, Sibenik-Knin die Einrichtung von mehreren regionalen Kreishafenbehörden auf Primorje-Gorski Kotar und Split-Dalmatien im Bereich der lokalen Regierung zu ermöglichen und somit ein verbessertes Kontrollorgan zu schafen.

Die Insel Murter ist eines der Beispiele des Scheiterns des bisherigen Systems. Es liegen nach wie vor Segelyachten, Katamarane und weitere Sportboote vor Anker ohne hierfür Gebühren zu entrichten.

Dieses verrückte, verdrehte System der Verwaltung des maritimen Bereichs in der Republik Kroatien ist einfach nicht gut und wieder einmal die Region Sibenik-Knin dazu drängen, die Möglichkeit der Schaffung eine regionalen Hafenbehörde in Erwägung zu ziehen, da offensichtlich einen überregionale Zusammenarbeit nicht möglich ist.

N. Rieger

Bild: Dalmatinka Media

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